Stressmanagement
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Weniger Stress – die Stressoren anpacken

Was hast du für dich erarbeitet? Was sind deine äußeren Stressoren in der Weihnachtszeit? Und durch welche Denkmuster und persönlichen Sollwerte verstärkst du die Stressoren?

Weihnachtsstress Grafik

Bestenfalls hast du schon Dinge für dich erkannt, die du bereits umsetzen konntest oder anderes planen konntest, um weniger gestresst zu sein. Das wäre natürlich super. Für alle anderen Stressoren geht es hier weiter:

Im Stressmanagement kannst du auf 3 Ebenen ansetzen. Den Stressoren, den persönlichen Stressverstärkern und den Stressreaktionen. 

Hast du zum Beispiel für dich erkannt, dass dich sowohl die alleinige Anzahl der Weihnachtsgeschenke stresst als auch dein Anspruch, bei jedem das perfekte Geschenk finden zu wollen, kannst du bei beiden Dingen ansetzen. Vielleicht kannst du vereinbaren, dieses Jahr weniger zu verschenken. Und zusätzlich kannst du an deiner Haltung arbeiten: vielleicht reicht auch ein „einfaches“ Geschenk?

Im Folgenden werden wir uns anschauen, wie Stressmanagement auf der Ebene der Stressoren aussehen kann.

Problemlösemanagement

Die Idee, die hier hinter steckt, ist folgende: deine Stressoren mit der gleichen Problemlösekompetenz anzugehen, mit der du andere Probleme und Herausforderung im Alltag und Beruf angehst. Dargestellt sind im Folgenden die „6 Schritte zur Problemlösung!“ nach G. Kaluza.

  1. Dem Stress auf die Spur kommen. – hast du bereits getan 😉
  2. Ideen zur Bewältigung sammeln. Hier geht es um ganz klassisches Ideensammeln. Du kannst ein Brainstorming machen. Mit deinem Partner reden. Freundinnen befragen. Was kann es alles für Lösungsmöglichkeiten geben?
  3. Den eigenen Weg finden. Bestenfalls hast du jetzt viele Ideen, was du machen könntest. Schaue sie dir alle an. Sind welche dabei, die du erst beim 2. Blick attraktiv findest? Die vielleicht etwas Mut erfordern, aber gut für dich sein könnten? Oder springt dir eine Lösung gleich ins Auge? Oder ist eventuell eine Kombination aus zwei Ideen eine mögliche Lösung?
  4. Konkrete Schritte planen. Wie kannst du die Lösungsidee praktisch umsetzen? Welche Schritte solltest du konkret einplanen für die Umsetzung? Wann wirst du diese tun? Kurz gesagt: erstelle eine to-do Liste und plane alles ein 😉
  5. Im Alltag handeln: damit ist gemeint – umsetzen!!!
  6. Bilanz ziehen. Das ist 2x wichtig. Es ist hilfreich, dass du regelmäßig während der Umsetzung auf dein Thema schaust. Wie läuft es? Ist meine Lösung wirklich hilfreich? Und nach der Umsetzung dann ebenfalls (in unserem Falle wahrscheinlich nach Weihnachten): was war gut? Was nicht? Was kann ich besser machen?

Weihnachtsplanung

Dein Transfer

Ran an die Stressoren!

In den nächsten zwei Blogbeiträgen werden wir uns dann mit dem Entwickeln förderlicher Denkweisen und Einstellungen sowie dem Umgang mit Stressreaktionen beschäftigen.

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