Stressabbau
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7 Tipps für akuten Stressabbau

In dem Artikel „Stresssymptome – die Folgen von Stress“ habe ich beschrieben, was Stress in deinem Körper für Reaktionen auslöst. Wir haben gesehen, dass Stressreaktionen erst einmal positiv sind. Aber, dass es unabdingbar ist, mit den Stressreaktionen umzugehen und den Stresszyklus zu beenden. Also den Stress, der in deinem Körper entstanden ist, wieder abzubauen. So kannst du langfristige negative Folgen von Stress vermeiden.

Das ist neben den anderen Komponenten von Stressmanagement – Umgang mit den Stressoren und Umgang mit den persönlichen Stressverstärkern – die 3. wichtige Komponente von wirksamen Stressmanagement.

In meinen Artikeln „So klappt das mit der Erholung“ und „wie du mit den richtigen Auszeiten im Alltag Stress abbaust“ findest du eine Menge Ideen, wie du für dich die richtige Art der Erholung finden und umsetzen kannst, um deinen Stress abzubauen.

In diesem Artikel möchte ich dir 7 konkrete Tipps zum akuten Stressabbau geben.

Stressabbau

  1. Körperliche Aktivität, also Sport. Das ist nach wie vor die beste Art. Evolutionär gesehen, signalisiert körperliche Aktivität deinem Körper, dass du die Bedrohung gut überstanden hast. Wenn du Sport magst, super! Vielleicht hast du bisher noch nicht den richtigen Sport gefunden? Dann möchte ich dich ermutigen weiterzusuchen! Und um den Stresszyklus zu beenden können aber auch folgende körperliche Aktivitäten helfen, es muss nicht immer Sport sein. Du kannst 20 Minuten ausgelassen zur Lieblingsmusik im Wohnzimmer tanzen. Auch bewusste Anspannung und Entspannung der Muskeln hilft. Lege dich dazu hin, spanne ganz bewusst für einige Zeit alle Muskeln im Körper an und entspanne sie dann. Mache das auch mit einzelnen Muskelgruppen.
  2. Atmen. Tiefes langsames Atmen reguliert die Stressreaktion herunter. Das hilft vor allem in den akuten Situationen. Hilfreich ist hier vor allem eine lange und langsame Ausatmung. Am besten du zählst bei der Ein- und Ausatmung mit.
  3. Positive soziale Interaktionen. Das kann mit Freunden sein, aber auch eine kleine, nette Unterhaltung mit dem Barista im Cafe. Positive Begegnungen helfen uns, den Blick auf positives zu wenden.
  4. Gemeinsam Lachen. So richtig tiefes, echtes gemeinsames Lachen. Oder sich an eine Situation erinnern, in der du gemeinsam gelacht hast. Ja, ich meine diese Lachanfälle 😉
  5. Zuneigung mit einer dir vertrauten Person. Jemanden, den du magst und dem du vertraust. Kennst du das positive Gefühl, dass allein die Stimme mancher Personen in dir auslöst? Das Gefühl von Geborgenheit? Genau das ist gemeint. Schaue, dass du diese Person sehen oder sprechen kannst. Was auch Wunder wirkt: eine richtig feste, lange Umarmung. Versuche es einmal: umarme deinen Partner für 20 Sekunden und halte ihn fest. Das verursacht einen enormen Anstieg des Bindungshormons Oxytocin mit all seinen positiven Folgen. Du wirst die Veränderung im Körper spüren.
  6. Lass die Emotionen raus: wir lernen häufig, dass es wichtig ist, unsere Emotionen zu kontrollieren. Und ja, es ist wichtig, eine angemessene Emotionsregulation zu erlernen. Ist es in manchen Situationen sinnvoll, die eigentlichen Emotionen nicht zu zeigen, müssen sie aber trotzdem entsprechend verarbeitet werden. Am besten, indem man sie nach der Situation rauslässt. Ein anderer Punkt ist, dass viele Emotionen sogar unterdrücken. Und das ist nicht gesund. Gerade wenn du gestresst bist: lass es raus! Hast du schon mal die bereinigende Wirkung eines Heulanfalls erlebt? Genau das ist gemeint. Weine! Lass es raus.
  7. Sei kreativ! Egal wie: mit Musik, Kunst, Fotografie, Geschichten. Was auch immer dich kreativ werden lässt.

Stressabbau

Dein Transfer

  • Probiere die verschiedenen Ideen zum Stressabbau aus und bemerke, was sie mit dir und deinem Körper machen
  • Nimm dir – gerade in dieser allgemein stressigen Zeit gerade – genug Zeit, um deinen Stresszyklus zu beenden. Also genug Zeit, um für deinen Körper für Erholung zu sorgen.
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